In Treue will ich mich mit dir verloben, und du wirst den HERRN erkennen.
Hosea 2,22
Hosea 2,22
Fürchterlich romantisch braucht man sich das nicht vorstellen. Man sollte mehr an Kreuz und Leid denken.
Wie Dietrich Bonhoeffer es in seiner Jeremia – Predigt beschrieben hat:
Dem Menschen ist ein Lasso über den Kopf geworfen und nun kommt er nicht mehr los … Er ist Gefangener, er muss folgen. Der Weg ist vorgeschrieben. Es ist der Weg des Menschen, den Gott nicht mehr loslässt, der Gott nicht mehr loswird.“
Oder, auch nach Bonhoeffer: wir werden gebunden und geknebelt hinter Gottes Streitwagen hergezogen.
Es hört sich brutal an und ist brutal. Da zitieren wir doch lieber „Von guten Mächten …“. Es macht Angst, die Furcht des HERRN. Mir fehlt gerade der Mut und vor allem die Demut. Und ich bin müde.
Lieber Gott, ein bisschen länger hättest du mir die österliche Freude lassen können.
Ich halte mir die Ohren zu und du sagst: Ich wirke, wer will’s wenden?
Ich halte mir die Ohren zu und du sagst: Ich wirke, wer will’s wenden?