Schweigen

Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge.
Psalm 39,2

In der Elberfelder Übersetzung heißt dieser Psalmvers:

Ich sprach: Ich will meine Wege bewahren, daß ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund mit einem Maulkorbe verwahren, solange der Gesetzlose vor mir ist.

Schweigen oder den Mund aufmachen?
Schlucken und sich dabei verschlucken?

Es gibt keinen Königsweg,
allein das Vertrauen auf Gott,
dass er einem im rechten Moment
den Mund öffnet und verschließt.

Veröffentlicht von

Deborrah

Spirituelle Pilgerreise zu mir selbst; Auseinandersetzung mit Kirche, Religion, Glaube, Gott, Bibel; Meditatives; Impulse zu den Herrnhuter Losungen / Tageslosungen; Lieber Luther Predigten

4 Gedanken zu „Schweigen“

  1. ich denk, es geht da eher un was anderes – die Wahrheit sagen, nicht falsches Zeugnis ablegen und vor allem auch die Regeln des Vertrauens beachten

    Was andere von mir denken ist mir total egal, wenn ich dahinter steh – wenn ich das vor meinem Gewissen verantworten kann.

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    1. Es geht nicht darum, was die anderen von einem denken, das habe ich mit keiner Silbe gemeint, sondern was die (ewige) Weisheit gebietet. Bei manchen ist der Mund schneller als das Gehirn, denen täte ein Schweige-Denk-Minütchen ganz gut, bevor sie sich äußern. Und in dem, was sie äußern, spiegelt sich schon gar nicht Gottes Wort. Sprichwörter haben einen weisen Kern. Eines sagt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Die Tageslosung anders formuliert. Aber eben nicht immer. Nur im Angesicht der „Gesetzlosen“. Es ist fruchtlos, vergebene Liebesmüh, sich mit ihnen abzumühen, oder gar zu versuchen, sie zur Umkehr zu bewegen oder gegen sie zu wüten (zu „sündigen mit der Zunge“). Es geht darum, sich nicht selbst buchstäblich um Kopf und Kragen zu reden, und zwar vornehmlich vor Gott. Je mehr man sich versteigt, in so größerer Gefahr befindet man sich. In allem geht es vornehmlich um die Beziehung zu Gott.

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  2. Es ist schwierig. Oft meint man es nett, es wird falsch verstanden, das Gegenüber ist dann beleidigt. Dabei hatte man doch nur gute Absichten. Das nächste mal sagt man nichts uns schweigt und bekommt dann den Vorwurf…… wieso hast du nichts gesagt….. Alles was man sagt scheint manchmal zu viel zu sein. Manche wollen eine Bestätigung von dem hören was sie selbst glauben. Wenn dem nicht so ist, ist das gegenüber wieder beleidigt. Alles nicht so einfach. Am schlimmsten sind dann auch noch diese Übermütter, es reicht denen oft nicht ihre Kinder wie Äffchen zu dressieren, das Umfeld soll gleich mit dressiert werden. Nein danke, nicht mit mir………Schweigen und dann das machen was in der Bibel steht ist oft besser.

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