Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm gehören Weisheit und Stärke!
Daniel 2,20
Daniel 2,20
Das Gott-Loben ist lange aus unserer Zeit gegangen. Ein „mein Herz lobsinge dem Herrn“ würde eher mit Verwunderung gehört. Richtig Gott loben tun wir eigentlich nur noch in den Kirchenliedern.
Kein anderer hat in Freud und tiefem Leid so mit festem Herz gelobt wie Paul Gerhardt. Seine wunderbaren Lieder helfen uns heute noch, Gott zu loben. Den Text eines meiner Lieblingslieder „Ich steh an deiner Krippen hier“ findet sich zur Weihnachtszeit in meinem Blog.
Passend zu Weihnachts- und Passionszeit, die ersten vier Strophen zu „Wie soll ich dich empfangen“. Besser als mit Paul Gerhardt kann man Gott nicht loben.
Er hat erkannt, dass Jesu Geburt und Jesu Tod gleichermaßen eine Ankunft bei uns ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit, vom A bis zum O.
1. Wie soll ich dich empfangen,
Und wie begegn‘ ich dir,
O aller Welt Verlangen,
O meiner Seele Zier?
O Jesu, Jesu, setze
Mir selbst die Fackel bei,
Damit, was dich ergötze
Mir kund und wissend sei.
Und wie begegn‘ ich dir,
O aller Welt Verlangen,
O meiner Seele Zier?
O Jesu, Jesu, setze
Mir selbst die Fackel bei,
Damit, was dich ergötze
Mir kund und wissend sei.
2. Dein Zion streut dir Palmen
Und grüne Zweige hin,
Und ich will dir in Psalmen
Ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen
In stetem Lob und Preis
Und deinem Namen dienen,
So gut es kann und weiß.
Und grüne Zweige hin,
Und ich will dir in Psalmen
Ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen
In stetem Lob und Preis
Und deinem Namen dienen,
So gut es kann und weiß.
3. Was hast du unterlassen
Zu meinem Trost und Freud?
Als Leib und Seele saßen
In ihrem größten Leid,
Als mir das Reich genommen,
Da Fried und Freude lacht,
Da bist du, mein Heil,
Kommen und hast mich froh gemacht.
Zu meinem Trost und Freud?
Als Leib und Seele saßen
In ihrem größten Leid,
Als mir das Reich genommen,
Da Fried und Freude lacht,
Da bist du, mein Heil,
Kommen und hast mich froh gemacht.
4. Ich lag in schweren Banden,
Du kommst und machst mich los;
Ich stand in Spott und Schanden,
Du kommst und machst mich groß
Und hebst mich hoch zu Ehren
Und schenkst mir großes Gut,
Das sich nicht läßt verzehren,
Wie irdisch Reichtum tut.
Du kommst und machst mich los;
Ich stand in Spott und Schanden,
Du kommst und machst mich groß
Und hebst mich hoch zu Ehren
Und schenkst mir großes Gut,
Das sich nicht läßt verzehren,
Wie irdisch Reichtum tut.