„Gemeinde“ heißt nichts,
als menschliche Versammlung.
Ob gut oder böse
oder teils-teils,
ist menschenabhängig
und verändert sich
mit den Menschen,
Kirchengemeinden eingeschlossen,
auch wenn sie sich selbst
für sakrosant halten oder geben.
Es menschelt,
wie in jeder anderen
menschlichen Gemeindeversammlung,
vielleicht nur noch
hinterhältiger,
verdeckter,
scheinheiliger.
Die einzige Versammlung,
der wir trauen und uns anvertrauen sollten,
ist die Versammlung in Gott.
Sprüche 5:14

Meine Kirchengemeinde ist recht merkwürdig und eigenartig. Da mag ich nicht mehr hin gehen. Ich fahre jetzt immer 2 Döfer weiter in die Kirche, da ist es besser. Zum beten gehe ich meistens in den Wald. Ich liebe nun mal Jesus, aber in meiner Gemeinde kann ich das nicht ausleben.
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Es gibt, wie in jeder Gemeinschaft, solche und solche. Selbst habe ich gute Erfahrung gemacht, in meiner Gemeinde. Pharisäer gibt es sicherlich überall, und im Kirchenkreise tarnt es sich noch besser als in vielen anderen Gemeinschaften. Beispiele fallen mir einige ein, angefangen bei der Personal-Politik der von Finanznot (und manchmal auch Misswirtschaft) getriebenen diakonischen Einrichtungen bis hin zu dem bigotten Verhalten einiger mir bekannter Freikirchler, welches sich im beruflichen Auftreten zeigt.
Dennoch halte ich meiner Kirche die Treue, weil ich davon überzeugt bin, das es den meisten Menschen dort weder um Ablasshandel oder Vetternwirtschaft geht, sondern um den aufrichtigen Wunsch, die Welt zu einem etwas besseren Ort zu machen und ihresgleichen zu treffen.
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Hat dies auf Verschiedenes rebloggt und kommentierte:
so sehe ich das auch, alleine Gott ist die Versammlung. Und nicht scheinheilige Leute, die angeblich in seinem Auftrage tätig sind.
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