Sintflut

Buntstifte wabberten, neben anderem Haus- und Unrat, aufgeweichten Lebensmitteln und Tierkadavern durch die braune stinkende Brühe, in der sie kniehoch stand, um zu sehen, was von ihrem Hab und Gut noch zu retten war. Sie lächelte unter Tränen. Das einzig Bunte an diesem trostlosen Ort, der gestern noch ihr Zuhause war. Im Lichtkegel der Taschenlampe musste sie feststellen, dass sie nichts mehr hatten, als die nassen schmutzigen Kleider, die sie an ihrem Leib trugen. Die Sintflut hatte alles mit sich gerissen. Wie sollte sie ihre vier Kinder durchbringen, die ihre Mutter aus verstörten Augen ansahen? Zukunft? Hilfe? Sie waren allein.

Näheres zum Drabble Dienstag, den Regeln und den verwendeten Wörtern  – KEGEL- BUNTSTIFT- MUTTER siehe bei Wupperpostille:

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6 Kommentare zu „Sintflut“

    1. Danke! Wobei ich insbesondere an die Armen in Pakistan gedacht habe, wo das Elend noch um ein Vielfaches größer ist als in Kuba und Florida. Man hört da bei uns kaum etwas 🙈🙉🙊

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