Wirklich?

Was ist der Mensch, dass du ihn groß achtest und dass du dein Herz auf ihn richtest und ihn alle Morgen heimsuchst, ihn alle Augenblicke prüfst?
Hiob 7,17

Gott liebt mich?
Mir geht es schlecht.
Warum, Gott, geht es mir schlecht?
Du bist schuld, nicht ich.
Wieso bestrafst du mich?
Wirklich?

 

Veröffentlicht von

Deborrah

Spirituelle Pilgerreise zu mir selbst; Auseinandersetzung mit Kirche, Religion, Glaube, Gott, Bibel; Meditatives; Impulse zu den Herrnhuter Losungen / Tageslosungen; Lieber Luther Predigten

2 Gedanken zu „Wirklich?“

  1. Die Geschichte von Hiob und Gott ist eine Geschichte des Vertrauens zwischen Mensch und Gott. Der leidende Mensch vor Gott. Am Beginn dieses Textes 1,6 steht ein Zwiegespräch zwischen Gott und dem Satan. Dabei stellt Gott Hiob als ein Vorbild an Rechtschaffenheit und Gutsein dar. Ja schon, meint Satan, es geht ihm gut und alles was er anfängt gelingt ihm, doch würde er dir auch dann gehorchen, wenn du seinen Besitz antastest? Daraufhin kommt es zu einer Wette zwischen Gott und Satan. Allen Besitz Hiobs gab Gott in Satans Hände, nur Hiob selbst durfte der Satan nicht antasten.
    Und Satan leistete ganze Arbeit, Alles was Hiob lieb und teuer ist, nahm er ihm: Sein Vieh, sein Haus und seine Kinder.
    In seiner Not besuchten ihn seine Freunde und versuchten ihn zu trösten. Erfolglos.
    Dann wendet sich Hiob an Gott selbst und schleudert ihm seine ganze Verbitterung über sein Los vor, davon spricht Vers 17 aus dem Kapitel 7. Die weitere Folge der Geschichte kann man nachlesen. Soviel zum Kontext dieser Stelle.

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